Zu süß, zu fett, zu üppig. Die ganze Weihnachtszeit ist eine absolute Kalorienfalle, denn Lebkuchen, Glühwein und der Gänsebraten gehören einfach dazu. Es schmeckt aber auch alles zu gut. Ihr könnt es aber trotzdem schaffen, die Weihnachtszeit zu genießen, ohne Anfang Januar fünf Kilo mehr auf der Waage zu haben.

 

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Sind wir ganz ehrlich: In der Weihnachtszeit eine Diät zu machen ist geradezu unmöglich. Es sei denn, wir verbringen den Monat ganz alleine weit weg auf einer einsamen Insel. Trotzdem kommt für viele Anfang Januar der Schock, wenn sie auf die Waage steigen. Für nächstes Jahr wird dann der Vorsatz gefasst: Ich esse nicht mehr so viel in der Weihnachtszeit. Wenn es dann wieder so weit ist, können wir dann aber den ganzen Leckereien doch nicht widerstehen. Und in einem Salat zu stochern, während die Familie um einen herum Braten mit Klößen und Rotkohl isst, sorgt schnell für nicht so weihnachtliche Stimmung.

 

Unser Körper braucht Fett, denn das versorgt uns mit Energie und spielt eine wichtige Rolle beim Zellaufbau. Allerdings gibt es gute und schlechte Fette. Zu den guten Fetten gehören Omega-3-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Zu den schlechten Fetten gehören gesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel und das Herzinfarkt-Risiko erhöhen. Das größte Problem beim Fett ist, dass es ein hoher Energieträger ist und dadurch schnell dick macht.
 

Ladet zu euch zum Weihnachtsessen ein

Dann könnt ihr nämlich selbst entscheiden was auf den Tisch kommt und könnt schlemmen ohne schlechtes Gewissen. Ihr wisst ja, was drin ist im Essen. Statt einer fetten Gans oder Ente könntet ihr dann einen Puten- oder Hähnchenbraten oder einen Fisch machen. Ein Putenbraten hat nur halb so viele Kalorien wie ein Gänsebraten und auch den könnt ihr super im Ofen braten. Natürlich schmeckt die Gans oder die Ente intensiver und herzhafter, weil das fett als Geschmacksträger dient. Allerdings schmeckt ein Putenbraten mit einer leckeren Soße auch ganz hervorragend. Besonders die Oberkeule ist schön saftig und nicht so trocken wie die Putenbrust. Für die Zubereitung spart ihr Fett, wenn ihr den Braten in einem Bratschlauch im Ofen macht, anstatt ihn mit viel Butter oder Öl in der Pfanne zu braten. Wenn ihr einen Weihnachtsfisch machen wollt, eignen sich vor allem Kaltwasserfische wie Forelle, Lachs, Zander oder Makrele. Wenn ihr wirklich gar nicht auf die Weihnachtsgans verzichten möchtet, ist das auch in Ordnung. Dann solltet ihr entweder vorher die Haut entfernen, weil die das meiste Fett enthält oder aber eine leckere Vorspeise machen, wie eine Suppe oder einen Salat zum Beispiel. Die Vorspeise sättigt dann schon ein bisschen, sodass ihr dann etwas weniger von der Gans esst. Auch bei den Soßen und Beilagen könnt ihr Kalorien sparen, indem ihr auf Sahnesoßen verzichtet. Stattdessen könnt ihr probieren die Sahne mit griechischen Joghurt oder Kokosmilch zu ersetzen. Statt fettiger Pommes oder Kroketten, könntet ihr lieber Reis wählen. Statt Mousse au Chocolat zum Nachtisch, serviert lieber einen Obstsalat oder eine Quark- Joghurt Speise.

 

Naschen und Backen ohne viel Butter und Zucker

Zwischendurch ein Keks, ein Stück Schokolade, das geht immer schnell. Stellt euch eine Schüssel an die Seite, die ihr gut erreichen könnt und legt da Obst und Nüsse rein. Die befriedigen Lust auf etwas zwischendurch sogar noch besser. Gerade Walnüsse haben viele B-Vitamine, Eisen, Kalium und Omega-3-Fettsäuren. Eine Hand voll Nüsse am Tag sind gut für den Körper, aber auch da nicht übertreiben, weil auch Nüsse jede Menge Kalorien enthalten. Am besten ist es, wenn ihr die Nüsse selbst knackt, statt sie aus der Tüte zu essen weil das Zeit kostet und wir nicht so viel auf einmal essen. Sich selbst überlisten ist das der Trick. Das gleiche gilt für Orangen und Mandarinen. Die sind kalorienärmer und schmecken lecker.

Kekse backen ist in der Weihnachtszeit auch ein Event, bei dem viele Familien Zeit miteinander verbringen. Aber die Kekse bestehen zum Großteil aus Butter und Zucker. Aber auch da könnt ihr einige Kalorien sparen. Statt fettigem Spritzgebäck könntet ihr kalorienärmere Leckereien backen, wie Magenbrot, Pfeffernüsse oder Anisplätzchen.

Wenn ihr eigene Rezepte habt, an die ihr euch so gut es geht halten wollt, dann versucht einfach ein paar Lebensmittel zu tauschen. Benutzt zum Beispiel Vollkornmehl statt Weizenmehl. Die Vollkornvariante enthält nämlich mehr Vitamine und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Ihr könnt problemlos die Hälfte des Weizenmehls durch Vollkornmehr ersetzen. Natürlich könnt ihr Zuckerersatz wie Xucker benutzen, wir finden aber süße Alternativen wie Datteln, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker besser. Die sind einfach natürlicher. Wenn ihr aber ganz normalen weißen Zucker benutzt, dann reduziert doch einfach die Meng. Bis zu ein Drittel Zucker könnt ihr locker sparen. Auf einige Plätzchen gehört oben noch eine Zuckerglasur oder Schokolade drauf, aber ihr könntet nur die Hälfte aller Kekse bestreichen, dann habt ihr bei einigen eine etwas geringere Kaloriendosis. Oder aber ihr benutzt dunkle Schokolade statt Vollmilch, die hat einen hohen Kakaogehalt und der ist blutdrucksenkend und wirkt antioxidantisch.

 
Einer geht noch Gerade auf dem Weihnachtsmarkt gehört für viele ein Glühwein dazu. Die gibt es ja mittlerweile in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Aber eine Tasse davon hat es in sich. Beschränkt euch lieber auf eine Tasse Glühwein und wechselt danach zu einem Früchtetee oder heißem Orangensaft. Neben den Glühweinständen wechseln sich Deko- mit Essenständen ab. Wenn ihr eine Bratwurst esst, ist die an sich schon sehr fettig. Aber die noch größere Kalorienfalle ist das Brötchen, dass dazu gehört. Esst also lieber mehr Bratwurst als Brötchen. An vielen Ständen gibt es mittlerweile auch Wildbratwurst oder aber Steaks. Die sind noch kalorienärmer.
 
 

Bewegung sorgt für gute Stimmung

Ein Verdauungsspaziergang nach dem Weihnachtsessen wirkt Wunder. Falls Zeit ist, könnt ihr auch eine kleine Sporteinheit einlegen, denn dadurch dass ihr dafür Energie aufwendet, verbrennt ihr Kalorien ganz schnell wieder. Es kann auch die Schneeballschlacht auf der Wiese, das Schneemannbauen oder eine Schlittenfahrt sein. Dann schimpft auch niemand, weil ihr während der Weihnachtsfeiertage in der Box seid. Davon verschwindet auch das Völlegefühl, das wir oft nach dem Essen haben und wir fühlen uns allgemein besser.

Allgemein gilt: Genießt die Weihnachtszeit, esst alles, was dazugehört, aber in Maßen. Wenn ihr euch das ganze Jahr über gesund ernährt und viel Gemüse esst und frisch selbst kocht, ist es kein Problem mal drei Tage über die Stränge zu schlagen. Es ist aber auch möglich, dass ihr ein bisschen drauf achten was genau ihr essen oder dass ihr etwas anders kocht als gewöhnlich. Allerdings ist die Weihnachtszeit für viele auch gerade so schön, weil es da so leckere Sachen gibt, die es den Rest des Jahres nicht gibt. Verbietet euch also nicht gleich alles, nur weil ihr Sorge habt, dass der Knopf an der Hose sonst nicht mehr zugeht.

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Die Autoren

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Wir sind Hannah, Janice und Jan – CrossFit-Süchtige, Technikfanatiker und Bewegungsliebhaber.

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