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Reis, Brokkoli, Hähnchen. Das hat jeder Sportler zum Mittag in seiner Tupperdose, der ein bisschen was auf sich hält. Übersetzt heißt das: Kohlenhydrate, Gemüse, Protein. Aber der Brokkoli wird oftmals unterschätzt. Den sollten wir eigentlich viel häufiger essen, selbst ohne Reis und Hähnchen.

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Er ist kalorienarm

Auf 100 g hat Brokkoli gerade mal 34 Kalorien. Das ist so wenig, dass wir uns da locker was von gönnen können. Dafür sättigt das Gemüse und auch noch schnell durch die vielen Ballaststoffe. Diese regen die Darmtätigkeiten an und fördern so eine gesunde, regulierte Verdauung. Die verschiedenen Vitamine und Mineralien sind außerdem unerlässlich für eine funktionierenden Stoffwechsel, Vitamin C regt zusätzlich die Fettverbrennung der Muskulatur an. 
 

Er hält jung und schön

Im Brokkoli ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der starke antioxidantische Eigenschaften hat. Das bedeutet, es aktiviert Enzyme, sodass im Organismus auch noch nachhaltig antioxidative Wirkungen ans Laufen gebracht werden. Dadurch werden bestimmte Zellen der Körperabwehr gestärkt und das Immunsystem kann da eingreifen, wo sonst Körperzellen geschädigt werden würden. Und das wirkt dem Alterungsprozess entgegen. Durch das Vitamin C und E wird das Bindegewebe gekräftigt, da es Eiweiße zu Kollagenfasern umwandelt, die die Haut festigen. Das sorgt für straffe und gesunde Haut. 
 

Er kann Verbreitung von Krebs entgegenwirken

Die sekundären Pflanzenstoffe, die Brokkoli stecken, haben wie bereits erwähnt eine antioxidantische und somit krebsvorbeugende Wirkung. Antioxidantien sind nämlich eine Art Schutzschild, die zerstörerische Moleküle – sogenannte freie Radikale – stoppen. Diese schädigen Körperzellen und Gewebe und schwächen damit das Immunsystem, lassen die Haut schneller altern und begünstigen Krankheiten wie Alzheimer, Rheuma oder Krebs. 
Eine Studie der Ohio State University hat herausgefunden, dass Brokkoli die körpereigene Produktion von Indole-3-Carbinol (I3C).  aktiviert. I3C hat nachweislich die Eigenschaft, sich Krebszellen in den Weg zu stellen und das Wachstum zu hemmen. Das kann dazu führen, dass sich der Krebs nicht so weit ausbreiten kann.
 

Er sorgt für bessere Augen

Im Brokkoli ist Carotiniod enthalten, das soll altersbdingten Problemen mit den Augen vorbeugen. Vitamin B2 sorgt für mehr Sehkraft und Vitamin C verbessert die Gesundheit der Augen, weil es so viele Antioxidantien enthält.
 

Er hat viele Vitamine

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 110 Milligramm am Tag an Vitamin C zu sich zu nehmen. 100 Gramm Brokkoli enthalten etwa 90 Milligramm Vitamin C. Damit wären mit etwas mehr als 100 Gramm Brokkoli schon der Tagesbedarf an Vitamin C gedeckt. Das stärkt das Immunsystem und man wird seltener krank. Wie oben schon genannt, ist Vitamin C auch das Schönheitsvitamin.
 

Es ist eine Nährstoffbombe

In Brokkoli sind:
Eisen: stärkt die Blutbildung Calicium: für stabile KnochenZink: für schöne Haut und ein starkes ImmunsystemKalium: reguliert das Zusammenziehen und Entspannen der Muskeln, wirkt entwässerndVitamin B Komplexen: B1, B2 und B6: stärken das Immunsystem, machen Dich leistungsfähigerVitamin C und E: sorgen für eine schöne HautPolyphenol, Antioxidantien und Folsäure: stärken das Herz und schützen es vor Krankheit oder Stillstand
Weil Brokkoli so viele gute Stoffe enthält, ist es fast zu schade, ihn zu kochen. Weil dann alle Nährstoffe verschwinden. Die Stoffe im Brokkoli sind nämlich wasserlöslich und würden dann im Kochwasser verschwinden. Stattdessen solltet ihr ihn richtig verarbeiten, damit ihr die Wirkstoffe optimal nutzen könnt. Eine Option wäre, den Brokkoli roh zu essen. Es gibt ja Gerüchte, dass das giftige ein soll, das ist aber Quatsch. Ist halt nur etwas hart. Wenn ihr ihn nicht roh essen wollt, könnt ihr ihn garen und dünsten. Dann bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

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Die Autoren

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