Du kommst völlig verschwitzt und abgekämpft vom Training und einem richtig guten Workout nach Hause und lässt den Abend bei einem Bier oder einem Glas Wein ausklingen. Das macht nicht dein komplettes Training überflüssig, aber es hat doch mehr Auswirkungen als man glaubt.
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An der Universität Massey in Neuseeland haben Forscher das “Mannschaftsbier” nach dem Training genauer unter die Lupe genommen. Schon moderate Mengen an Alkohol nach dem Training sorgen dafür, dass die Muskeln sich nicht ordentlich regenerieren können. In einer Studie mit Hobbysportlern bekam Gruppe  A nach einer Runde Krafttraining einen Saft mit einer moderaten Menge Alkohol und Gruppe B die gleiche Menge Saft, der genauso viel Energie enthielt, wie der Alkohol. In Abständen von zwei bis drei Tagen haben die Wissenschaftler die Leistungsfähigkeit der Gruppen getestet. Das ist eigentlich genug Zeit für den Körper, um Alkohol abzubauen. Das Ergebnis: Gruppe A, mit Alkohol, hat fast doppelt so viel an Muskelleistung verloren, wie Gruppe B, ohne Alkohol. Das liegt daran, dass die Muskeln sich nach dem Training nicht ausreichend erholen konnten.
 

Das schwitz ich weg!

Es hält sich auch immer noch hartnäckig der Aberglaube, dass Sport auf Restalkohol nach einer durchzechten Nacht dafür sorgt, dass man den Körper reinigt. Das ist allerdings Quatsch. Wer nach einem feuchtfröhlichen Abend den nächsten Tag auf der Couch verbringt, schützt seinen Körper. Denn: Wenn noch Alkohol im Blut ist, wird er langsamer abgebaut. Dafür sind nämlich Niere und Leber zuständig und die müssen ordentlich kloppen, wenn du am nächsten Tag direkt zu einem Workout gehst. Du belastet also deine Organe noch mehr als sie sowieso schon zu arbeiten haben. Gleichzeitig sorgt Alkohol dafür, dass dem Körper Wasser entzogen wird. Dabei geht vor allem wichtiges Salz flöten, was dazu führen kann, dass man leichter Krämpfe bekommt. Gleichzeitig erhöht sich der Cortisolwert im Körper, also das Stresshormon, und das verlangsamt Heilungsprozesse im Körper. Außerdem kann Cortisol die Wachstumshormone um bis zu 70 Prozent reduzieren, während er über 24 Stunden nachdem du Alkohol getrunken hast, immer weiter ansteigt.Gleichzeitig sinkt dein Testosteronspiegel. Schlechte Kombi, wenn du Muskeln aufbauen willst. Im Körper passiert folgendes: Cortisol hemmt den Fettabbau und Testosteron steigert den Muskelaufbau. Wenn jetzt zu viel Cortisol und zu wenig Testosteron da ist, kannst du es dir ausrechnen.
 

Die paar Drinks machen doch nichts

Studien haben sogar ergeben, dass fünf bis sechs Drinks an einem Abend den Trainingsfortschritt von einem Monat hinfällig machen. Das bedeutet jetzt nicht, dass du nie wieder Alkohol trinken darfst. Aber: Wenn du trinkst, solltest du mindestens die gleiche Menge an Wasser trinken und das nicht nur am Abend der Party und am Tag danach, sondern vor allem mehrere Tage danach. Das kann deinen Flüssigkeitsverlust ein bisschen auffangen. Alkohol macht aber nicht nur durstig, was man meist erst am nächsten Tag merkt, sondern vor allem hungrig, was man oft sofort merkt. Alkohol liefert viele Kalorien, aber so gut wie keine lebensnotwendigen Vitamine oder Mineralien. Deshalb gehen wir kurz noch beim Dönermann vorbei oder holen uns eine Portion Pommes auf die Hand. Wenn sich die Kalorien mit den Alkohol-Mischgetränken nicht schon summiert haben, tun sie es auf jeden Fall mit dem Heißhungerstiller danach. Und die Kalorien finden ihren Weg direkt auf die Hüfte und an den Bauch.
 

Vorbei mit Gin Tonic und co?

0,5 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht sollten sich nicht auf das Training auswirken. Das bedeutet, das ein oder andere Glas kannst du dir gerne mal genehmigen. Wenn du deine Proteinzufuhr nach dem Trinken hochschraubst, hilft das auch deine Muskeln mit nötigen Stoffen zu versorgen, sodass sie sich optimaler regenerieren können.
 
Allgemein gilt: Du kannst dir hin und wieder ein Glas gönnen, solltest dir aber bewusst sein, welche Auswirkungen es haben kann, wenn du beim Alkohol ordentlich zulangst.

Du willst Deine Ziele erreichen? Wir wollen das auch!

Wir wünschen uns, dass CrossFit dir hilft und gut tut, sodass Du neue Ziele erreichst. Zum Beispiel einen neuen persönlichen Rekord aufstellst, dich im Alltag einfach besser fühlst oder Gewicht verlierst. Wir wissen, dass das allein manchmal schwierig sein kann. Fall Du Hilfe brauchst, sprich uns gerne an. Wir setzen uns gerne mit Dir zusammen und helfen Dir, Dein Ziel zu erreichen.

Die Autoren

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Wir sind Hannah, Janice und Jan – CrossFit-Süchtige, Technikfanatiker und Bewegungsliebhaber.

Wir möchten dir helfen, dass du dich gesund ernähren, in deinem Körper wohlfühlen und schmerzfrei durch den Alltag gehen kannst.

#MachEtEinfach

 

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