Viele Familien und Partnerschaften sind in den vergangenen Wochen auf die Probe gestellt worden. Die Kinder sind den ganzen Tag zu Hause, es steht Home-Office für die Eltern auf dem Programm. Keine sozialen Kontakte, vielleicht sogar wohnen auf engem Raum. Das kann Stress bedeuten. Wir haben ein paar Entspannungstechniken für dich, damit du trotz allem gelassen bleibst.

 

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Es ist eine neue uns eine unbekannte Situation. Viele Familien und auch Partner haben vielleicht noch nie so viel Zeit miteinander auf engstem Raum verbracht. Ständig ist man plötzlich gefragt dies oder jenes zu tun. Sich etwas zu überlegen, damit es dem Kind nicht langweilig wird, wie man seine Arbeit trotzdem noch schafft und seinem Partner gerecht wird.

Wenn wir gestresst sind, spannen wir unbewusst Muskeln in unserem Körper an. Das führt zu verspannten Muskeln, Schmerzen, Unwohlsein und vielleicht auch zu Streit und Auseinandersetzungen in der Familie. Durch Entspannungstechniken kannst du ein wenig Druck aus der ganzen Lage nehmen.

Wir unterscheiden in zwei Entspannungskategorien: Den Geist entspannen und den Körper entspannen. Wenn wir den Geist entspannen, bringen wir uns mental in einen entspannten Zustand und das wirkt sich dann auch auf den Rest des Körpers aus. Bei der körperlichen Entspannung ist es genau andersherum. Der Körper schüttet Glückshormone aus und die helfen dabei, Stresshormone abzubauen. Am wichtigsten ist es, dass du für dich die richtige Technik findest, bei der sich Geist und Körper entspannen können und dann musst du es regelmäßig wiederholen. Je häufiger du das machst, desto leichter wird es dir fallen, einen entspannten Zustand zu erreichen.

Den Geist entspannen

  1. Meditation

Die hilft dabei Körper und Geist zu beruhigen und bei sich selbst anzukommen. Du konzentrierst dich dabei auf dich, seinen Körper und deine Atmung und kommst so in einen Zustand tiefer Entspannung. Es gibt verschiedenste Apps und YouTube Videos, die einen geführt oder nicht geführt, durch eine Meditation leiten. Auch wenn es erst noch etwas ungewohnt sein kann, merkt man schnell Veränderungen. Lies mehr zu Thema Meditation.

  1. Autogenes Training

Hierbei gibt es oft einen Erzähler, der dich durch bestimmte Übungen leitet. Meist gibt es ein Mantra oder einfach einen Satz wie: „Ich fühl mich völlig frei und entspannt.“ Die wiederholst du in Gedanken immer und immer wieder. Die Basis des Ganzen ist, dass der Körper eine Maschine auf molekularer Ebene ist und dass Gedanken einen Reiz im Hirn erzeugen, der sich über die Nervenbahnen auf die Muskeln überträgt.

Den Körper entspannen

  1. Sport und Bewegung an der frischen Luft

Bewegung sorgt nicht nur dafür, dass du für eine Weile deinen Geist mit etwas anderem beschäftigst, es kann auch die Muskulatur lockern. Dabei schüttet dein Körper Glückshormone aus, die deine Stresshormone reduzieren. Erschöpfte Muskeln können außerdem leichter entspannen. Auch ein Spaziergang kann schon dazu führen, dass dein Körper Stress abbaut. Durch die frische Luft, die Bewegung und Glückshormone funktioniert es ganz gut für den Körper sich zu entspannen.

  1. Yoga/Qigong oder Tai Chi

Das sind alles Bewegungsformen, die körperliche Übungen, Meditation, Konzentration und Atmung mischen. Dabei kannst du Energieblockaden lösen, dich ganz auf dich konzentrieren und Geist und Körper in Einklang bringen.

  1. Progressive Muskelentspannung

Dabei spannst und entspannst du ganz gezielt bestimmte Muskelgruppen. Dadurch pumpt der Körper verstärkt Blut in den Muskel, ermüdet und dadurch entspannt er sich. Dabei verbesserst du gleichzeitig dein Körpergefühl und deine Fähigkeit zu entspannen.

Neben diesen einzelnen Techniken gibt es das sogenannte „Miracle Morning“, das auf sechs Punkten basiert. Diese Schritte sollte man direkt nach dem Aufstehen durchgehen. Am besten dann, wenn alle anderen noch Schlafen und man einen Moment Zeit für sich selbst hat.

  1. Der bewussten Stille, die man morgens direkt nach dem Aufstehen genießen soll. Das kann eine Runde Mediation oder eine Atemübung sein.
  2. Einer Bekräftigung positiver Dinge, die man über sich selbst gehört hat. Du wiederholst immer und immer wieder deine Stärken, malst dir ein Bild über dich aus und sagst dir selbst, wer du bist und was du erreichen möchtest.
  3. Du stellst dir bildlich vor, wie das, was du erreichen willst, eintritt.
  4. Mit Sport verbessert du deine Gesundheit und dein Gefühl. Versuche schon morgens früh ein klein wenig Bewegung in deinen Alltag zu bekommen.
  5. Etwas lesen, was einen persönlich weiterbringt, glücklich macht oder inspiriert. Am Tag im Schnitt 10 Seiten.
  6. Schreibe deine Gedanken auf, ordne sie, sag, wofür du dankbar bist und was für Ziele du hast. Das löst viele Probleme von allein und verändert den Fokus.

Es gibt also jede Menge Möglichkeiten Geist und Körper zu entspannen und jedem gefällt etwas anderes. Das kann auch mal ein, dass man mit einer Freundin telefoniert, ein Buch liest oder etwas anderes macht, was einen glücklich macht. Wichtig ist dabei: Sich nicht unterbrechen zu lassen und ein Umfeld zu schaffen, bei dem man fünf bis zehn Minuten nur für sich hat. Das wird jede Familie verstehen.

Du willst Deine Ziele erreichen? Wir wollen das auch!

Wir wünschen uns, dass CrossFit dir hilft und gut tut, sodass Du neue Ziele erreichst. Zum Beispiel einen neuen persönlichen Rekord aufstellst, dich im Alltag einfach besser fühlst oder Gewicht verlierst. Wir wissen, dass das allein manchmal schwierig sein kann. Fall Du Hilfe brauchst, sprich uns gerne an. Wir setzen uns gerne mit Dir zusammen und helfen Dir, Dein Ziel zu erreichen.

Die Autoren

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Wir sind Hannah, Janice und Jan – CrossFit-Süchtige, Technikfanatiker und Bewegungsliebhaber.

Wir möchten dir helfen, dass du dich gesund ernähren, in deinem Körper wohlfühlen und schmerzfrei durch den Alltag gehen kannst.

#MachEtEinfach

 

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