Tatsächlich kann unsere Körperhaltung unsere Gefühle beeinflussen, sowie unsere Gefühle auch unsere Haltung beeinflussen. Das heißt, Körper und Psyche stehen in Wechselwirkung zueinander. Dazu gehört auch die Mimik. Wie genau das funktioniert und wie du dir das ganze zu Nutze machen kannst, haben wir einmal für dich zusammengefasst.

 

Mädchen macht Power Posing für bessere Stimmung

Wie kann die Körperhaltung unsere Stimmung und Gefühle beeinflussen?

Es gibt die so genannte Embodiment-Forschung, die belegt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Körperhaltung, der Mimik und unserer Stimmung gibt. Das ganze funktioniert in beide Richtungen, die Haltung und Mimik beeinflusst die Psyche und umgekehrt. 

Unsere Gefühle äußern sich körperlich. Bei Angst zum Beispiel erstarren wir, bei Freude springen und tanzen wir herum. Unser Körper ist also sozusagen die Bühne für unsere Gefühle. 

Stimmungen gezielt beeinflussen

Gefühle werden jedoch mit dem Körper nicht nur ausgedrückt, man kann sie sogar über die Haltung beeinflussen. Jede Situation oder Erfahrung wird als Paket von Gedanken, Eindrücken und Bewegungen gespeichert. 

Wenn wir traurig sind, sacken wir zusammen, machen uns also klein. Wir senken den Kopf und die Schultern fallen nach vorne. Diese Körperhaltung speichert unser Gehirn zusammen mit schlechten oder traurigen Gedanken und Gefühlen ab. 

Wenn wir nun so durch die Gegend laufen: mit rundem Rücken, eingefallenen Schultern und eingezogenem Kopf, rufen wir diese negativen Gedanken und Gefühle ab und fühlen uns wahrscheinlich ziemlich schnell schlecht. 

Geht man jedoch offen und aufrecht, fühlt man sich stärker, offener und besser. Natürlich profitiert von einer aufrechten Haltung auch der Körper.

Auf die Gefühle achten

Natürlich solltest du jetzt auch nicht deine Gefühle einfach verdrängen und mit gekünstelter Haltungsänderung dagegen ankämpfen, da es ja meistens einen Grund dafür gibt. 

Wenn du dir aber eine kleine Pause genommen hast und wieder bereit für gute Laune bist, achte auf deine Körperhaltung, um das ganze zu unterstützen. 

Die Power-Pose

Über die so genannte Power-Pose können wir Stress besonders gut reduzieren. 

Dafür richtest du dich auf, drückst den Rücken durch, die Brust raus und machst dich groß. Die Schultern ziehst du nach hinten und wenn du magst, stemme deine Hände in die Hüften oder strecke die Arme nach oben aus.

Wenn du zwei Minuten in dieser Pose verweilst, reduzierst du den Spiegel des Stresshormons um ein Viertel. 

Dazu steigt der Testosteronspiegel um 20 Prozent. Dieses Hormon sorgt dafür, dass du dich sicherer fühlst. 

Körperhaltung beim Sport

Auch beim Sport ist die Körperhaltung wichtig. Dabei ist es ganz egal um welche Sportart es sich handelt, oder ob du blutiger Anfänger oder Leistungssportler bist. Die Körperhaltung ist die Grundlage, um das, was in dir steckt voll auszureizen.

Mit einem krummen Rücken geht das natürlich nicht.

Auch wenn du einen Satz mit schweren Gewichten vor dir hast, macht es einen großen Unterschied, ob du schon mit eingefallenen Schultern und gesenktem Kopf vor der Langhantel stehst, oder ob du dich nochmal extra aufrichtest, die Schultern zurück nimmst und dir sagst, dass du das jetzt schaffst.

Stress langfristig senken

Um den Stress langfristig zu senken, gibt es noch ein paar Tips:

  1. Nimm zwischendurch immer mal wieder die Power-Pose ein. Ganz easy geht das zum Beispiel beim Telefonieren, auf dem Weg zum Drucker oder während du auf deinen Kaffee wartest.
  2. Versuche dich öfter zu bewegen. Ob es einfach nur spazieren gehen ist, auf einen Boxsack einschlagen oder ein anderer Sport ist. Es kann auch Singen sein, hauptsache es macht dir Spaß.
  3. Auch durch Lachen kann man Spannung abbauen. Es befreit, entlastet, begünstigt die Atmung und ruft Glücksgefühle hervor. Hast du schon mal Lach-Yoga ausprobiert?

Auch einfaches Lächeln hilft schon, um sich in gute Stimmung zu versetzen.

Du musst demnächst ja nicht direkt mit einem krampfhaft erzwungenen Lächeln durch die Gegend laufen, aber groß und aufrecht zu gehen macht schon einen Unterschied.

Versuch doch einfach nächstes Mal, wenn du schlecht gelaunt bist auf deine Körperhaltung zu achten und du wirst überrascht sein, wie deine Körperhaltung deine Gefühle beeinflusst.

 

https://www.impulse.de/management/selbstmanagement-erfolg/power-pose/7456525.html

https://www.ugb.de/ugb-medien/einzelhefte/essen-lifestyle/embodiment-wie-die-koerperhaltung-die-psyche-beeinflusst/

 

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Die Autoren

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Wir sind Hannah, Janice und Jan – CrossFit-Süchtige, Technikfanatiker und Bewegungsliebhaber.

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