Keine richtige Power im Training und auf der Waage passiert auch nicht das, was du möchtest. Das kann viele Gründe haben. Einer davon kann eine Lebensmittel-Unverträglichkeit sein.

Unverträglichkeiten gegen Gluten oder Milch

Lebensmittelunverträglichkeiten können ein ziemliches Problem sein und dir den Alltag und vor allem das Training und das Erreichen deiner Ziele schwer machen. Dabei ist es wichtig, dass eine Unverträglichkeit keine Allergie ist. 

Unverträglichkeit vs Allergie

Du musst zwischen einer Intoleranz und einer Allergie unterscheiden. Bei einer Allergie überreagiert zeitnah die Abwehr des eigenen Körpers, also das Immunsystem, auf einen Fremdstoff. Dabei kann es zu Jucken, Brennen, Schwellungen im Mundraum bis hin zu Ausschlag oder Kreislaufversagen führen, was lebensbedrohlich ist. 

Bei einer Intoleranz hat das Immunsystem erstmal nicht viel damit zu tun. Stattdessen ist es so, dass der Körper nicht ausreichend Enzyme oder Transportproteine im Körper hat, sodass bestimmte Bestandteile in der Nahrung nicht abgebaut oder vom Körper aufgenommen werden können. Die Symptome können unter anderem Juckreiz, Schnupfen, Durchfall, Asthmabeschwerden und Bauchschmerzen sein. Diese Intoleranzen werden als nicht-allergische Lebensmittelunverträglichkeiten bezeichnet.

Lebensmittel für Intoleranzen

Man unterscheidet hier zwischen Haupt- und Nebenallergenen. Hauptallergene lösen mit 90 Prozent den größten Teil an Intoleranzen und Allergien aus. Um es dem Verbraucher einfacher zu machen, müssen Herstellerin Deutschland Allergene in ihren Waren kennzeichnen.

Zutaten mit Kennzeichnungspflicht sind: 

  • Glutenhaltiges Getreide
  • Krebstiere
  • Eier
  • Fisch
  • Erdnüsse
  • Soja
  • Milch (Milcheiweiß, Laktose)
  • Nüsse
  • Sellerie
  • Senf
  • Sesam
  • Schwefeldioxid und Sulfite
  • Lupinen
  • Mollusken (Weichtiere wie Muscheln und Schnecken)

 

Diesen Einfluss haben Intoleranzen auf dein Training

 

Stell dir vor, du hast in regelmäßigen Abständen Durchfall, Bauchschmerzen, Schnupfen, oder Juckreize, aber du weißt nicht so richtig, wo es herkommt. Das ist eine ziemliche Belastung für den Alltag und für deinen Körper. Gerade wenn es um den gastroenterologischen Bereich geht. 

Wenn der Körper viele Nährstoffe aus der Nahrung nicht aufnehmen kann, weil er sie durch Durchfall verliert, kannst du dich noch so gut ernähren, es kommt einfach nichts an. 

Das wird dazu führen, dass du nicht ausreichend Energie hast, um im Training Leistung zu bringen. Denn deine Ernährung und die Makro- und Mikronährstoffe sind wie Benzin, mit dem du dein Auto betankst. Wenn du Diesel in den Tank füllst oder nicht genug ankommt, weil der Tank ein Loch hat, wird das Auto nicht die Leistung bringen, die es bringen könnte. 

Diesen Einfluss haben Intoleranzen auf dein Aussehen

Vielleicht versuchst du vergeblich abzunehmen. Auch hier kann eine Intoleranz schuld sein, dass es nicht klappt. Denn: Dein Körper ist immer wieder damit beschäftigt Brände in deinem Körper zu löschen. Gegen Fremdkörper anzuarbeiten und schafft es nicht, Fremdstoffe abzubauen. Es ist also immer wieder ein Entzündungsherd im Körper. Gleichzeitig bekommt der Körper nicht ausreichend Nährstoffe und wenn du vielleicht immer wieder Durchfälle hast, ist dein Körper unterversorgt an den Dingen, die er eigentlich braucht.

Das heißt, dass er Fettreserven am Körper speichert, weil er Angst hat, dass er wieder in diese Unterversorgung rutscht. Und wenn du bisher noch nicht weißt, dass du eine Intoleranz hast und das Lebensmittel immer und immer wieder isst, stellt sich der Körper mit den Fettreserven auf genau diese schlechten Zeiten ein. 

Außerdem können Unverträglichkeiten nach und nach das Immunsystem angreifen. Das passiert zum einen dadurch, dass der Darm dauerhaft gereizt ist, sodass die Darmwand durchlässiger wird und es damit zum Leaky-Gut-Syndrom kommen kann. Zum anderen, wenn du durch permanente Zufuhr von Lebensmitteln, die du nicht verträgst, deine Entzündungslevel chronisch hoch hältst, versucht das Immunsystem, diese in den Griff zu bekommen. Das Immunsystem kann somit nach und nach geschwächt werden, sodass man anfälliger für Krankheiten und andere Erreger wird.

Was tun gegen Intoleranzen?

Erstmal herausfinden, ob du wirklich welche hast. Das kannst du natürlich allein versuchen, indem du ein Lebensmitteltagebuch führst, um herauszufinden, nach welchen Lebensmitteln deine Beschwerden auftreten. Oder aber  du gehst zu einem Arzt, unabhängigen Labor oder Heilpraktiker, die einen Bluttest machen. Dabei geht es dann darum herauszufinden, welche Lebensmittel du nicht verträgst. 

Und dann solltest du versuchen, sie zu vermeiden. Es gibt Produkte, wie bei einer Laktoseintoleranz, die dir helfen können, dass keine Beschweren auftreten, wenn du etwas Laktosehaltiges gegessen hast. Das ist allerdings keine Dauerlösung, denn es ist so, als würdest du unter ein Loch im Dach einen Eimer stellen. Der Boden wird zwar nicht nass, aber es regnet trotzdem immer noch rein. Am besten für deinen Körper ist eine Ernährungsumstellung bei Intoleranzen. Das heißt, dass du auf diese Lebensmittel verzichtest.

Ernährung mit Intoleranz

Auf einzelne Lebensmittel, auf die du reagierst, wie vielleicht Gluten oder Milch, komplett zu verzichten, ist nicht ganz einfach. Denn oftmals enthalten andere Lebensmittel ebenfalls diese Zutaten. Das heißt für dich: du musst anfangen, ganz genau Etiketten zu lesen und am besten eine Weile das Lebensmittel ganz aus deinem Speiseplan streichen, damit alle Entzündungsprozesse erstmal verschwinden können.

Es spricht nichts dagegen, dass du nach ein paar Monaten testest, welche Mengen des Lebensmittels du verträgst. Denn gerade bei Unverträglichkeiten kommt es manchmal auf die Menge drauf an. Vielleicht hast du die Möglichkeit, es hin und wieder in deinen Speiseplan einzubauen.

Du solltest aber schon bald merken, dass sich deine Fettverbrennung normalisiert und vielleicht fällt es dir dann weniger schwer Gewicht zu verlieren. Natürlich nur, solange das dein Ziel ist.

Training mit Intoleranz

Auch im Training wirst du merken, dass sich etwas ändert. Vielleicht hast du mehr Power, mehr Ausdauer und fühlst dich nicht ständig so, als hätte man dir den Stecker gezogen. Denn gerade das ist ein Anzeichen dafür, dass dein Körper unterversorgt ist. 

Falls du den Verdacht hast, dass du eine Intoleranz haben könntest, führe ein Lebensmitteltagebuch oder lass das ganze lieber noch von einem Arzt checken. Mit einer Eliminationsdiät und Ernährungsumstellung solltest du schon nach wenigen Wochen merken, dass sich dein Energielevel und vielleicht auch dein Körper verändern.

 

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Die Autoren

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