Es gibt Millionen an Gym-Fotos, auf denen jemand vor einem Spiegel steht und den Oberarm flext oder das T-Shirt anhebt, um das Sixpack zu zeigen. Aber sind die Spiegel noch für etwas anderes gut oder behindern sie sogar deine Performance?

 

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Ob ein Spiegel beim Training sinnvoll oder nicht ist kommt tatsächlich ganz stark auf die Sportart an, die man macht. Gerade im Bereich Bodybuilding gibt es kaum jemanden, der nicht vor einem Spiegel steht, um seine Ausführungen zu kontrollieren und zu verbessern. Wenn man keinen Trainer hat, der einen beobachtet und korrigiert, kann ein Spiegel dabei helfen, dass man Übungen nicht dauerhaft falsch ausführt. Wenn du aber sportlicher Anfänger bist und selbst nicht genau weißt, wie die Übungen korrekt ausgeführt werden, lohnt es sich zu fragen, ob du im Spiegel überhaut sehen würdest, wenn du eine Übung falsch machst. Denn: Worauf musst du denn dabei achten?

Spiegel oder Trainer?

Wenn du also die Wahl zwischen einem Trainer und einem Spiegel hast, gewinnt im Zweifelsfall immer die Erfahrung und damit der Trainer. Denn er weiß, wie eine Übung richtig geht und kann dich verbessern. Hingegen allen Behauptungen, dass es Menschen gibt, die multitasking seien, ist das nicht so. Die meisten Menschen können sich nur auf eine Sache richtig konzentrieren. Wenn du gleichzeitig eine Übung ausführst, und dich im Spiegel beobachtest, um herauszufinden, ob du sie richtig machst. Wo liegt deine Konzentration wohl mehr? Darauf herauszufinden, ob du sauber arbeitest, oder darauf sauber zu arbeiten? Vermutlich bei beidem ein bisschen, aber bei nichts so richtig. Wie wäre es also, wenn es eine Möglichkeit geben würde, dich voll auf eine Übung zu konzentrieren und sie fast schon automatisch richtig zu machen?

Das Geheimnis des Körpergefühls

Die meisten Menschen trainieren oder machen Sport, damit sie im Alltag fit sind, damit sie lange gesund bleiben und keine Schmerzen bekommen. Das bedeutet, dass sie sich im Training dafür vorbereiten, dass sie im Alltag Dinge tun, die Ausdauer, Kraft und Technik beinhalten. Wenn du zum Beispiel deine schweren Einkäufe aus dem Auto hebst, um sie dann in den zweiten Stock zu tragen, wäre es gut, wenn du so trainiert hast, dass du mit einer sauberen Technik schwere Dinge anheben kannst, ohne dass du dir den Rücken verhältst oder verletzt. Wenn du aber bisher im Gym immer nur mit einem Spiegel trainiert und dich dann korrigiert hast, wie machst du das dann jetzt am Auto? Positionierst du dich so, dass du im Rückspiegel schauen kannst, ob du den Rücken beim Anheben gerade hältst oder parkst du extra immer nur vor großen Scheiben? Höchstwahrscheinlich nicht. Du wirst das Gewicht einfach anheben und losgehen. Wenn du jetzt im Training ein gutes Körpergefühl für die richtige Position und Technik erarbeitet hättest, statt in den Spiegel zu schauen, ist das alles kein Problem und du verbringst nicht die nächsten Tage damit, dass dir ein bisschen der Rücken weh tut.

Trainieren ohne Spiegel

Um ein gutes Körpergefühl für eine saubere Übungsausführung zu bekommen, brauchst du natürlich erst einmal eine Anleitung. Die bekommst du am besten von gut ausgebildeten Trainern, die dir zeigen können, worauf du bei einer Übung achten musst. Sie können dir zeigen, wo deine Schultern in eine andere Position gebracht werden müssen, wie deine Knie am besten positioniert sind, damit du dich nicht verletzt und an welcher Stelle dein Rücken wirklich gerade ist. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern braucht etwas Zeit, aber lieber ein bisschen Zeit investieren, als später langfristig Schmerzen zu haben. Oder nicht? Während du selbst versuchst zu fühlen, ob du gerade bist, ob deine Schulter einrotiert oder dein Knie in eine andere Richtung zeigt als deine Zehen, kannst du dich ganz auf dich selbst fokussieren. Du musst weder den Kopf verdrehen, um in einen Spiegel schauen zu müssen, vergisst gleichzeitig zu zählen, dich zu bewegen und noch zu kontrollieren, ob du sauber arbeitest und vor allem hast du einen größeren Übertrag auf die normale Welt. Am Auto hebst du nämlich problemlos die Einkaufstüten an und trägst sie rein, denn du kannst ja fühlen, ob dein Rücken gerade ist oder nicht.

Spiegel sorgen für schlechte Stimmung

Es gibt eine Studie aus Kanada, in der eine Wissenschaftlerin eine Gruppe Frauen vor einem Spiegel trainieren ließ und eine Gruppe ohne Spiegel. Das Ergebnis: Frauen, die vor einem Spiegel trainiert haben, haben sich anschließend schlechter gefühlt als andere. Sie fühlten sich unentspannter, schlechter gelaunt und weniger optimistisch als die Gruppe Frauen, die ohne Spiegel trainiert hat. Auch die körperliche Belastung schien bei den Frauen vor dem Spiegel geringer zu sein, als bei den anderen. Und beides ist ja genau das Gegenteil, was man erreichen möchte, wenn man zum Sport geht.

Du willst Deine Ziele erreichen? Wir wollen das auch!

Wir wünschen uns, dass CrossFit dir hilft und gut tut, sodass Du neue Ziele erreichst. Zum Beispiel einen neuen persönlichen Rekord aufstellst, dich im Alltag einfach besser fühlst oder Gewicht verlierst. Wir wissen, dass das allein manchmal schwierig sein kann. Fall Du Hilfe brauchst, sprich uns gerne an. Wir setzen uns gerne mit Dir zusammen und helfen Dir, Dein Ziel zu erreichen. Bei uns bekommst du Trainingspläne und Ernährungstipps vom Profi.

Die Autoren

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Wir sind Hannah, Janice und Jan – CrossFit-Süchtige, Technikfanatiker und Bewegungsliebhaber.

Wir möchten dir helfen, dass du dich gesund ernähren, in deinem Körper wohlfühlen und schmerzfrei durch den Alltag gehen kannst.

#MachEtEinfach

 

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