Wir sitzen im Schnitt 9,3 Stunden am Tag. Wer mit Auto, Bus oder Bahn zur Arbeit fährt, zwölf Stunden im Büro hockt und dann noch zu Hause vor dem Fernseher herumhängt, kommt schnell auf 15 Stunden Sitzzeit oder mehr. Das hat gesundheitliche Folgen.

 

 

 

 

 

So sehen Büromitarbeiter in 20 Jahren aus

Die Menschen stammen von Vorfahren ab, die die ganze Zeit auf den Beinen waren, um zu Laufen, zu Rennen, zu Jagen oder Früchte zu sammeln. Es hat zwei Millionen Jahre gedauert, bis die Entwicklung des Menschen den heutigen Stand erreicht hat. Aber den sitzenden Menschen gibt es erst seit nicht mal 300 Jahren. Viel zu wenig Zeit, als das der Organismus sich darauf hätte einstellen können. Das Problem: Selbst wenn du jeden Tag Sport treibst, dich gut ernährst, aber fast den ganzen Tag sitzt, profitierst du von deiner gesunde Lebensweise nicht. Es ist so, als würdest du weder Sport machen noch dich gut ernähren. 

Es geht aber nicht nur darum, dass du den ganzen Tag sitzt, sondern auch wie. In einem wissenschaftlichen Projekt mit dem Hersteller von Büroprodukten “Fellowes” ist die lebensgroße Puppe “Emma” entstanden.

Bürojob: So könnten wir in 20 Jahren aussehen

Emma soll zeigen, welche gesundheitlichen Folgen es haben kann, wenn man stundenlang in einer falschen Haltung sitzt und mit starrem Blick auf den Monitor schaut. Die ersten sichtbaren Folgen: Ein gekrümmter Rücken, rote Augen, blasse Haut, Krampfadern sowie behaarte Nasen und Ohren.

Der starke Rundrücken durch das falsche Sitzen am Tisch hat einen schlechten Einfluss auf die Durchblutung, was zu Krampfadern führt. Dadurch, dass Emma in immer gleichen Bewegungsabläufen arbeitet, sind ihre Handgelenke und Knöchel geschwollen. Das dauerhaft künstliche Licht lässt die Haut fahl werden und eine schlechte Luftqualität lässt die Haare auf Ohren und Nase wuchern. 

Natürlich ist das eine überspitzte Darstellung der einzelnen Krankheiten aber es haben an dem Projekt auch Sportwissenschaftler mitgearbeitet, die bestätigen, dass das das Beispiel “Emma” sehr gut zeigt, welche Körpersysteme alle unter vielem und schlechtem Sitzen leiden.

Die häufigsten Schmerzen durch Büroarbeit

Neben der lebengroßen “Emma” haben die Wissenschaftler auch eine Studie mit mehr als 3.000 Probanden mit Bürojobs, die mehr als sechs Stunden pro Tag sitzen, durchgeführt. Mehr als jeder Zweite hat angegeben, dass er Rückenschmerzen, regelmäßig Kopfschmerzen und müde Augen hat. Auch Nacken- und Schulterschmerzen sind ein großes Problem bei Menschen, die viel im Büro arbeiten.

Der Grund ist die starre Schreibtischhaltung und das Smartphone. Der sogenannte “Handynacken” entsteht, wenn wir über eine lange Zeit nach schräg unten schauen. Der Kopf wiegt vier bis sechs Kilo und dieses Gewicht lastet auf der Wirbelsäule, wenn wir den Kopf über lange Zeit nach vorn neigen, zu einem Schildkrötenhals vor dem Computer neigen oder den Kopf die ganze Zeit sehr starr halten. Dabei steigert sich das Gewicht des Kopfes und die Belastung bis auf 22 Kilo.

Wer dann Nackenschmerzen hat, neigt zu einer Schonhaltung, bei dem man die Schultern hochzieht. Das sorgt langfristig nicht nur für Verspannungen im Nacken, sondern auch im Schultergürtel.

So kannst du gegen eine Bürohaltung angehen

Wechsle regelmäßig deine Körperhaltung, damit du deine Muskulatur und Sehnen nicht einseitig belastest. Der häufige Wechsel zwischen Stehen und Sitzen ist am Gesündesten. Daher versuche dich so oft du kannst hinzustellen, ein bisschen umherzugehen und immer wieder eine andere Sitzhaltung einzunehmen, damit du  nicht auch irgendwann wie Emma aussiehst.

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Tipps für eine bessere Haltung im Büro:

  1. Der richtige Arbeitsplatz: Arme und Beine sind im rechten Winkel gebeugt, beide Füße stehen am Boden. Die Arme sollten locker auf dem Tisch liegen. Der Monitor sollte so stehen, dass wenn man geradeaus schaut die oberste Bildzeile etwas unter dem Punkt ist, worauf man schaut, Sodas man den Kopf nicht nach unten neigen muss.
  2. Die richtige Bewegung: Man sollte sich immer wieder mal Bewegen. Das bedeutet nicht nur hin und wieder aufzustehen, sondern auch im Sitzen seine Position zu verändern. Den der Rücken braucht Bewegung.  Also: Lümmeln erlaubt. Allerdings nur für kurze Zeit. Verlagere dein Gewicht auch gerne mal auf die linke und wieder auf die rechte Gesäßhälfte oder setze dich auf Deine Beine.
  3. Hilfsmittel: Armlehnen, Fußstützen und Handballenauflagen können helfen, Tastatur und Maus besser zu erreichen, ohne sich ungesund zu halten. Auch ein Keil- oder Ballkissen entlastet den Rücken. Wenn es die Möglichkeit für ein Stehschreibtisch gibt, sollte man immer wieder in eine stehende Position kommen.

Quelle:

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/so-koennten-menschen-mit-einem-buerojob-in-20-jahren-aussehen-13373742

 

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Wir sind Hannah, Janice und Jan – CrossFit-Süchtige, Technikfanatiker und Bewegungsliebhaber.

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Süßigkeiten, Gebäck oder süße Getränke enthalten Zucker – das ist klar. Aber raffinierter Zucker ist mittlerweile in vielen Lebensmitteln versteckt, wie in Saucen, Joghurts oder Marinaden. Der Körper sendet dir eindeutige Zeichen, wenn du zu viel Zucker isst. Hier erfährst du welche.

 

 

 

 

 

Verschiedene Zuckerarten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass der Zuckerkonsum nicht mehr als 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr ausmachen soll. Dafür musst du natürlich wissen, wie viel Energie du so am Tag zu dir nimmst. Wenn man beispielsweise pro Tag 2.000 Kalorien zu sich nimmt, sollte man nicht mehr als 20 Gramm freiem Zucker essen. Die WHO unterscheidet nicht zwischen industriellem und natürlichen Zucker, deshalb kann das Level auch schnell erreicht werden, wenn du nur 100 Gramm Trauben isst. Von industriell zugesetztem Zucker schon mal ganz abgesehen.

Zu viel Zucker: Die Anzeichen

Es gibt verschiedene Merkmale, die zeigen können, dass dein Körper den täglichen Zuckerkonsum nicht verarbeiten kann. Nur weil du jetzt vielleicht eins dieser Symptome hast, heißt es natürlich nicht gleich, dass du zu viel Zucker isst. Sollten aber mehrere Anzeichen auf dich zutreffen, kannst du ja mal schauen, ob du dein Zuckerpensum regulieren kannst.

Verdauungsprobleme

Die Darmflora kann durch zu viel Zucker geschädigt werden. Dadurch kann es zu Durchfall, Blähungen und Verstopfungen kommen. 

Häufige Blasen- und Pilzinfektionen

Bakterien fühlen sich mit Zucker wohl und vermehren sich dann schneller. Besonders Frauen, die einen erhöhten Blutzuckerspiegel haben, können häufiger mit Blasenentzündungen und Pilzinfektionen zu kämpfen haben. 

Häufiger Durst

Wenn der Körper versucht zu viel Zucker im Blut loszuwerden, kann es sein, dass du häufiger zur Toilette musst. Denn die Nieren können Flüssigkeit, die viel Zucker enthält, irgendwann nicht mehr absorbieren. Der Körper versucht diese Flüssigkeit also loszuwerden. Durch den Wasserverlust fordert dein Körper über Durst neue Flüssigkeit an.

Hautprobleme

Entzündungen, Hautunreinheiten, Pickel, Akne und trockene Haut. Das können alles Anzeichen von zu viel Zucker sein. Denn dadurch, dass dein Körper versucht den Zucker aus dem Körper zu schwemmen und du häufig zur Toilette musst, verliert dein Körper allgemein Flüssigkeit. Wenn der Körper den übrigen Zucker irgendwann nicht mehr binden kann, bindet er sich im Blut an die Proteine Kollagen und Elastin. Die sind eigentlich dafür zuständig, dass die Haut straff und gesund bleibt. Wenn sich aber zu viel Zucker an sie gebunden hat, können sie diese Aufgabe nicht mehr optimal erfüllen. Das Ergebnis: Deine Haut kann schlaff werden und Unreinheiten treten auf.

 

Karies

​Jeder Zucker muss durch den Mund und an den Zähnen vorbei. Das kann eine starke Belastung sein. Außerdem bleibt ein Zuckermillieu im Mund, dem die Zähne länger ausgesetzt sind. Der Zucker wandelt sich dort in Säure um, die greift den Zahnschmelz an und kann Karies begünstigen. 

Du bist häufig müde 

Müdigkeit und Antriebslosigkeit können Zeichen von zu viel Zucker im Blut sein. Zucker gibt dem Körper zwar einen raschen Energieschub, dabei ist aber der Körper nicht in der Lage Glukose richtig zu lagern und zu absorbieren. Der Körper kann die Energie nicht richtig einsetzen und die Zellen haben nicht genug Brennstoff, den sie eigentlich benötigen. Außerdem hält der Energieschub nicht lange an. Wenn der Blutzuckerspiegel dann fällt, kommt es zu einem Energiedefizit. 

Du hast häufig Hunger

Zuckerhaltige Lebensmittel sorgen für einen hohen Blutzucker. Der verhindert, dass Glukose in die Zellen eindringt. Das kann dazu führen, dass der Körper keine Energie hat und sich stattdessen ein Hungergefühl ankündigt.

Wunden verheilen schlecht

Wenn Wunden nur langsam heilen, kann auch das am Zucker liegen. Wenn der nämlich die Gefäße beschädigt, kann das die Blutzirkulation verhindern. Gerade in den Gliedmaßen wird das Gewebe nicht mehr richtig versorgt und Wunden können nicht richtig abheilen.

 

Du kannst dich schwieriger konzentrieren

Hohe Zuckerwerte im Blut verhindern, dass Glukose in die Hirnzellen kommt. Dem Gehirn fällt es schwer, Energie aufzunehmen und umzusetzen, sodass das optimal genutzt werden kann. Wenn es dir also oft schwer fällt dich zu konzentrieren, Entscheidungen zu treffen oder du das Gefühl hast, langsamer zu denken, kann das an zu viel Zucker liegen.

Du bist reizbarer

Studien haben gezeigt, Menschen, die einen hohen Blutzuckerspiegel haben ängstlicher, reizbarer und manchmal sogar depressiv sind. Wenn das Gehirn plötzlich kein Glukose mehr bekommt, sinkt die Stimmung. Auch die Aufnahme anderer Nährstoffe werden durch Zucker beeinflusst. Vor allem geht es dabei um das Mineral Chrom, der für die Stimmung zuständig ist. Der Körper benötigt Chrom, um einen stabilen Blutzuckerspiegel zu halten, weil Insulin, das Glukose aus dem Blut reinigt, ohne Chrom nicht richtig funktionieren kann.

Drei oder mehr dieser Faktoren treffen auf dich zu? Dann schau doch mal, was du so über den Tag hinweg isst. Schau vor allem auf das Etikett und die Nährwerttabelle, um herauszufinden, ob und wie viel Zucker das Lebensmittel enthält. Wenn du ein paar Lebensmittel identifizieren kannst, von denen du regelmäßig isst und die Zucker enthalten, versuche die mal für eine Weile zu reduzieren oder sogar ganz von deinem Speiseplan zu streichen. Beobachte dann, ob sich deine Symptome bessern. 

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